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Die unter den Eindrücken der Befreiungskriege entstandenen Burschenschaften vereinigten sich auf dem vom 10. bis 18. Oktober 1818 in Jena abgehaltenen Burschentage zur Allgemeinen Deutschen Burschenschaft, welche, durch die Demagogenverfolgung zersprengt, auf dem Burschentage zu Bamberg, September 1827, wieder aufgerichtet wurde, ohne sich halten zu können. Die andauernden behördlichen Verfolgungen und die schroffen inneren und äußeren Gegensätze zwischen den unter den Burschenschaften sich entwickelnden Richtungen ließen sie durch Jahrzente trotz - oder wegen - des Entstehens zahlreicher Kartelle und kurzlebiger Verbände zu einer Einigung nicht gelangen, bis sich in den siebziger Jahren ein einheitlicher Typus herausgebildet hatte. Am 27.7.1881 erfolgte die Einigung unter dem Namen Allgemeiner Deputierten Convent (ADC). Dieser - der sich auf die Universitätsburschenschaften beschränkte - änderte seinen Namenam 20.5.1902 in Deutsche Burschenschaft. Am 4.1.1919 verschmolz mit dieser der Rüdesheimer Verband Deutscher Burschenschaften an den Technischen Hochschulen und Bergakademien (der am 10.3.1900 nach mehreren Wandlungen aus dem 16.3.1889 gegründeten Niederwald-DC hervorgegangen war) und am 5.8.1919 die 20.5.1907 gegründete Burschenschaft der Ostmark, deren ältester Vorläufer der 5.5.1889 gegründetet Linzer DC gewesen war. Seit 23.5.1896 strenger Reifegrundsatz. Die Deutsche Burschenschaft ist durch Örtliche Burschenschaften vertreten an den Universitäten, Technischen und Tierärztlichen Hochschulen und Bergakademien des Deutschen Reiches und der ehemaligen österreichischen Monarchie und steht in Freundschaftsverhältnis mit der Gesellschaft Deutscher Studierender Teutonia in Zürich. Der derzeitige Bestand der DB ist folgender: |
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